„Du bist so schön wie ich mich fühle.“

Der Satz sagt das Meiste über unsere Wahrnehmung der Welt, unsere Wahrnehmung der Anderen. Tristesse sieht das Zweifelhafte, das Unangenehme und auch das Hässliche. Depression sieht das Grau-in-Grau und so das Gedrückte in Menschen. Frohsinn nimmt es gar nicht wahr, sondern was zu ihm gehört: das Leichte, Hellere, Optimistische.mona

Wir gestalten zum überwiegenden Teil die Qualität der Welt selbst – je nach unserem Befinden. Unser veränderlicher emotionaler Zustand ist die Quelle für das ebenso flüchtige Urteil über Menschen. Hell, dunkel. Akzeptabel, inakzeptabel. Gut, weniger gut, schlecht. Das logische Denken kann auch deshalb nicht stehenbleiben bei einem Urteil über Menschen.

Es gibt Musik, die uns in der einen Situation als unangenehme, in der anderen als angenehme erscheint. Nicht selten ist ein Urteil über Bilder, Landschaften oder Menschen zugunsten des gegenteiligen Urteils zu revidieren.

„Findest Du mich schön?“ – „Momentan … ja.“

Wenn Sie vor einem Spiegel stehen, probieren Sie es aus: Sobald Ihre emotionale Situation sich verändert, verändert sich auch das Bild im Spiegel.

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